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Kartenlegen

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Kartenlegen: Foto: © Monika Wisniewska / shutterstock / #365616860
Foto: © Monika Wisniewska / shutterstock / #365616860

Wohl nichts ist verlockender als ein Blick in die Zukunft oder auf das eigene Schicksal. Doch ist das wirklich so einfach möglich? Und wie kann uns das überhaupt weiterhelfen? Die verschiedenen Möglichkeiten, um Antworten oder ein Gefühl für das eigene Leben zu erhalten, sind ganz vielfältig. Altbewährt und durchaus immer noch beliebt - das Kartenlegen. Tatsächlich geht es in der heutigen Zeit aber nicht unbedingt um einen Zukunftsblick in eigentlichem Sinne, sondern vielmehr um eine Hilfestellung auf unserem Weg durchs Leben. Manchmal verlieren wir in der Routine des Alltags den nötigen Abstand zu unserem Leben oder fühlen uns einfach überfordert. Hier kann ein Blick in die Karten für die nötige Klarheit sorgen, um wieder auf unseren eigenen Weg zu finden.

Was steckt hinter dem Phänomen Kartenlegen?

Bereits im alten Ägypten wie auch im nahöstlichen Bereich lässt sich die Kunst des Kartenlegens finden. Kartenlegen wird oftmals auch als Chartomantik (Kartenlegekunst) oder Kartomantie bezeichnet. Es wird davon ausgegangen, dass es in China ab etwa dem 7. Jahrhundert entstanden sein soll. Zu diesem Zeitpunkt war der Holztafeldruck auf dem Vormarsch, wodurch auch verschiedene Spielkarten das Interesse weckten, welche später auch als Wahrsagekarten zum Einsatz kamen. Weitere Herkunftslegenden gehen auf die Zigeuner beziehungsweise das fahrende Volk zurück. Ende des 18. Jahrhunderts hatte sich das Kartenlegen als Phänomen zur Wahrsagung in Verbindung mit verschiedenen Kartendecks zunehmend etabliert.

Tatsächlich ist die New-Age-Bewegung aber nicht ganz unschuldig daran, dass das Kartenlegen im letzten Drittel des 20. Jahrhunderts zu großer Popularität gelangte. Und auch heute noch ist das Interesse, einen Blick in die verschiedenen Wahrsagekarten zu werfen, ungebrochen. Dabei können die Fragen und Ziele so vielfältig sein, wie die Ratsuchenden selbst.

Bekannte und beliebte Kartendecks

Tarotkarten - die klassischen Wahrsagekarten für einen Blick auf Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Zu den populärsten zählen hier das Crowley Tarot, das Rider-Waite Tarot, das Marseille Tarot und mittlerweile auch das Engeltarot. Ein Deck besteht aus 78 Karten, welche sich in 22 Karten der Großen Arkana und 56 Karten der Kleinen Arkana unterteilen. "Arkana" ist abgeleitet vom lateinischen Begriff "Arcanum", was übersetzt so viel wie Geheimnis bedeutet. Die Große Arkana steht für die Archetypen beziehungsweise Trümpfe, die Karten der Kleinen Arkana gelten als Hofkarten und Zahlenkarten.

Kipperkarten - Kartendeck mit 36 Karten, aufgeteilt in 30 Situations- beziehungsweise Ereigniskarten und sechs Personenkarten. Mit den Kipperkarten können persönliche Bindungen und Kontakte wie auch Eigenschaften und Situationen näher betrachtet werden.

Lenormandkarten - 36 Karten, die sich optimal eignen, um aktuelle wie auch zukünftige Ereignisse offen zu legen und näher zu beleuchten.

Skatkarten - ein Deck mit 32 einfachen beziehungsweise puristischen Karten, die durchaus hilfreiche Aussagen liefern können, wenn es um die eigene Persönlichkeit oder Selbsterkenntnis geht.

Zigeunerkarten - das klassische Deck besteht aus 36 Karten, mit denen sich sowohl verschiedene Lebenssituationen wie auch Zusammenhänge offenbaren lassen. Aber auch der persönliche Lebensweg kann näher beleuchtet werden. Entgegen ihrer Bezeichnung haben sie im Ursprung nichts mit den Zigeunern (im heutigen Sprachgebrauch - Sinti und Roma) zu tun.

Ein Blick in die Karten kann Interessantes offenbaren

Die verschiedenen Wahrsagekarten können zu den ganz verschiedenen Themen des Lebens befragt werden. Neben dem Hauptthema Liebe und Beziehung, geht es oftmals auch um familiäre Konstellationen, Beruf oder Finanzen, aber auch die ganz persönliche Weiterentwicklung. Mit einem Blick in die Karten können wir sowohl die Gegenwart wie auch die Zukunft näher beleuchten, aber auch Ängste und Hoffnungen können sich offenbaren. Letztendlich ist so eine Lebensanalyse möglich, in der auch wir uns selbst neu entdecken können.

Die Aussagen, die uns die Karten liefern, sind kein vorgefertigtes Lebenskonstrukt, sondern vielmehr eine Hilfestellung, um Antworten zu erhalten oder neue Lösungsansätze zu finden. Es ist eine Art Wegweiser oder auch eine alternative Therapie, um eine Krise zu überwinden oder einen Denkanstoß zu erhalten, um das Leben mit anderen Augen zu sehen und neu zu ordnen. So können wir motiviert nach vorne schauen und voller Tatendrang in Richtung Zukunft gehen. Manchmal bedarf es eben auch einer Veränderung, um seinen ganz persönlichen Weg zu finden. Die Karten können hier manchmal den Stein ins Rollen bringen. Die Entscheidung liegt letztendlich natürlich bei uns. Machen wir das Beste aus unserem Leben.


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